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Weizenfreie Ernährung – Macht Weizen krank?

Autorin

Marion Hauser, BSc.

Diätologin

Weizen macht krank und dick. Das ist nur eines von vielen Statements, welche immer mehr Menschen verunsichern. Fakt ist, derzeit sind drei Krankheitsbilder bekannt, bei denen es notwendig ist, den Weizen aus der Ernährung zu streichen. Welche das sind und warum es generell Sinn macht, den Weizenkonsum einzuschränken, erfährst du in diesem Artikel.

Zöliakie

Eine glutenfreie Ernährung ist für die Betroffenen der Zöliakie unbedingt notwendig und auch die einzige Therapieform. Bei dieser Erkrankung kommt es nach dem Verzehr von Gluten (Klebereiweiß im Weizen und anderen Getreidesorten) hauptsächlich zu Durchfällen und starken Bauchschmerzen. Grund dafür ist eine durch das Gluten ausgelöste Entzündung im Dünndarm, welche die Darmzotten beschädigt und folglich die Aufnahme von Nährstoffen und Vitaminen beeinträchtigt. Sogar kleine Krümel von glutenhaltigem Getreide können Beschwerden auslösen. Insgesamt ist rund 1% der Bevölkerung von einer Zöliakie betroffen.

Weizenallergie

Bei der Weizenallergie kommt es, wie der Name bereits verrät, zu einer allergischen Reaktion auf Eiweißbestandteile im Weizenkorn. Die Beschwerden äußern sich erneut in Magen-Darm-Beschwerden, aber auch Hautausschlägen und Asthmaanfälle werden beobachtet. Je nach Ausprägungsform müssen nicht nur der Weizen, sondern auch andere glutenhaltige Getreidesorten gemieden werden. Von der Weizenallergie sind derzeit nur etwa 0,1% betroffen.

Weizensensitivität

Bei der Weizensensitivität handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose. Bestehen nach dem Verzehr von Weizen und/ oder glutenhaltigem Getreide Symptome wie Magen-Darm-Beschwerden und wurde eine Zöliakie/Weizenallergie bereits ausgeschlossen, dann kann eine Weizensensitivität in Betracht gezogen werden. Es benötigt jedoch weiterhin viel Forschungsarbeit, um das komplexe Krankheitsbild besser zu verstehen. Beispielsweise fehlen bis heute konkrete Hinweise auf einen bestimmten Auslöser für die Beschwerden. Derzeit gibt es drei Hauptverdächtige: Gluten, Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs) und bestimmte Kohlehydratverbindungen (FODMAPs). Die Zahl der Betroffenen wird auf rund 5-15% der Bevölkerung geschätzt.

Warum sich weizenfreie Alternativen für jeden lohnen

Solltest du kein Problem mit den oben erwähnten Krankheitsbildern haben, können sich weizenfreie Alternativen für dich trotzdem lohnen. „Lebensmittelvielfalt genießen“ ist die erste von zehn Regeln zur gesunden Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Alternativen wie Dinkel, Hafer, Kamut, Lupinen und Co. bringen Abwechslung auf den Speiseplan und versorgen dich mit essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen. Sieh dir dazu die Pasta- und Mehlsorten in bester Bio-Qualität von Pastazeit an und lass dich inspirieren.