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Low Carb Diät – die drei bekanntesten Formen

Autorin

Marion Hauser, BSc.

Diätologin

Der Low Carb Trend ist in aller Munde. Der Begriff bedeutet so viel wie „wenig Kohlenhydrate“. Der weitgehende Verzicht auf Kohlenhydrate soll vor allem beim Abnehmen helfen. Es gibt zahlreiche Ausprägungen und Schwierigkeitsstufen der Ernährungsform. Erfahre in diesem Artikel, welche zu den drei beliebtesten Formen der Low Carb Diät zählen und wie diese funktionieren. 

Ketogene Diät

Starten wir gleich mit der wohl extremsten Variante der Low Carb Diäten, der ketogenen Ernährung. Der Name verrät bereits, welches Prinzip hinter der Diät steckt. Bei dieser Ernährungsform bezieht der Körper seine Energie nicht aus Glucose, welche normalerweise aus den Kohlehydraten gewonnen werden, sondern aus Ketonkörpern. Diese werden aus den eigenen Fettspeichern gebildet und dienen dem Körper als Energieersatz. Der Stoffwechsel schaltet somit auf Fastenzustand und wird dazu gezwungen, Fett zu verbrennen. Der Körper befindet sich dann in der sogenannten Ketose. Die erlaubte Kohlenhydratmenge, um in der Ketose zu bleiben, liegt bei etwa 5 % der Energiezufuhr, individuelle Abweichungen sind jedoch immer möglich. Der Rest der Energiemenge sollte durch 75 % Fett und 20 % Eiweiß gedeckt werden.

Atkins Diät

Der Kardiologen Robert C. Atkins revolutionierte in den 1970er Jahren mit seinem Low Carb Programm alle bis dahin bekannten Abnehmkonzepte. Die Diät ist zum absoluten Klassiker der Low Carb Diäten geworden. Dabei soll in den ersten 14 Tagen der Kohlehydratgehalt auf maximal 20 Gramm pro Tag reduziert werden. Ziel ist es, mit dem Zustand der Ketose ordentlich Fett und Gewicht zu verlieren. Langfristig soll eine individuelle Kohlenhydratmenge ermittelt werden, bei der ein weiterer Gewichtsverlust weiterhin möglich ist.

LOGI Methode

Eine etwas weniger strenge Low Carb Diät ist die LOGI Methode. LOGI steht für „Low Glycemic and Insulinemic“, was so viel bedeutet wie niedriger Blutzucker und geringe Insulinausschüttung. Diese Diät ist am besten in den Alltag zu integrieren, da auf allzu strenge Richtlinien verzichtet wird. Es sollen also Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index (das ist ein Maß für den Anstieg des Blutzuckers) gegessen werden. Beispielsweise sind Weißmehl, Zucker und Cornflakes tabu. Empfohlen werden vor allem stärkefreies Gemüse, Salate, eiweißreiche Lebensmittel und geringe Mengen an Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten.