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Dinkel - was es über das Getreide zu wissen gibt

Dinkel erlebt seit einigen Jahren einen Höhenflug, denn die Qualitäten der lang vergessenen uralten Getreideart, wurden erst in den letzten Jahren wiederentdeckt. Gerade im Biobereich wurde Dinkel in der letzten Zeit zum Renner und ist eine gute Alternative zum Weizen. Vor allem bei der Baby- und Kindernahrung wird Dinkel als Weizenalternative immer beliebter und auch für Allergiker gilt die alte Getreideart als sehr verträglich.

Dinkel ist ein enger Verwandter des heutigen Weichweizens und gehört, zusammen mit anderen Getreidesorten wie Gerste, Einkorn oder Emmer, zu den sogenannten "Spelzgetreiden". Die Spelze ist, wenn man so will, ein "Schutzmantel" der den Dinkel vor Schädlingen und anderen Umwelteinflüssen schützt. Während des Wachstums bleibt der Mehlkern also unberührt und somit bleibt auch der natürliche Geschmack des Dinkels erhalten. Allerdings erfordert dieser "Schutzmantel" vor der Vermahlung einen weiteren Verarbeitungsschritt, denn um die Spelze vom Korn zu trennen muss der Dinkel mittels einer Schälmaschine gereinigt werden. Dieser Vorgang wird "Gerbgang" genannt.

Dinkel mit Spelze
Dinkel vor dem "Gerbgang" mit ihrem Schutzmantel der "Spelze"

Geschichte des Dinkels

Die ältesten Funde datieren zurück bis ins 6. Jahrtausend v. Chr. Vor also etwa 8.000 Jahren wurde Dinkel bereits in den Gebieten rund um Armenien, Georgien und Iran angebaut und verbreitete sich später bis nach Mittel- und Nordeuropa. Im 18. Jahrhundert war Dinkel bereits ein sehr wichtiges Handelsgetreide. Allerdings wurde der Dinkelanbau Anfang des 20. Jahrhundert aufgrund des geringeren Ernteertrages im Vergleich zum Weizen und des aufwendigen "Gerbgangs", also dem Entfernen der Spelze, drastisch reduziert.

Was macht Dinkel so beliebt?

Dinkel liefert mehr Eiweiß und Spurenelemente als der herkömmliche Weizen, und besitzt zudem auch mehr Mineralstoffe, wie Magnesium, Zink und Eisen. Zusätzlichen beinhaltet das Spelzgetreide besonders viel der Aminosäuren Tryptophan und Tyrosin, welche der Körper zur Herstellung des "Glückshormons" Serotonin benötigt.

Zudem enthält Dinkel einen hohen Anteil an Kieselsäure, die neben den wertvollen B-Vitaminen die Konzentration stärkt und einen positiven Einfluss auf Haut und Haare haben kann.

Veröffentlicht am 23.03.2018 von Pastazeit
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